Blogs als die fünfte Macht im Staat? - Weblogs und ihr Einfluss auf die Medien
Martina Kausch bekommt schon eine Identitätskrise; wird man doch von äußerst unterschiedlichen Forschungsergebnissen rund um die Blogosphäre beworfen:
Passt mal auf, Ihr lieben Meinungsforschungsinstitute: Was wollt Ihr eigentlich? Könnt Ihr Euch mal für eine Meinung entscheiden?
Frank Baloch von ZDF heute will auch was zu sagen haben:
Sie schreiben über ihre Erlebnisse beim Beantragen eines internationalen Führerscheins oder über ihre Lieblingsblumen: Immer mehr “Blogger” führen eine Art Online-Tagebuch im Internet. Sie sind untereinander vernetzt und bilden eine virtuelle Gemeinschaft, die trotz massenhaft banaler Inhalte nicht unterschätzt werden sollte.
Der Blondinenwitz wird angerissen (ich habe übrigens wirklich echte Witze gepostet im Gegensatz zum Rest - meine Rebellion). Und dann lässt Herr Baloch sich darüber aus, dass es ja nur echte Journalisten in der Blogoshäre gibt. Hallo? Immerhin wissen die Leute wie man einen Artikel schreibt. Im Gegensatz zu mir fast immer ohne Fehler und mit meist gutem Inhalt. Qualität setzt sich auf Dauer eben durch - ich hoffe es zumindest…
Es sieht, was die Bedeutung der Weblogs in der öffentlichen Meinung betrifft, für den Moment also so aus, als hätten lediglich einige Journalisten die Blogs für sich als weiteren Vertriebsweg für ihre Geschichten entdeckt. Dennoch sollte man Blogger generell nicht unterschätzen. Denn die Gemeinschaft wächst stetig und wird eines Tages groß genug sein, dass ein Publikationserfolg nicht mehr von althergebrachten Medien abhängig sein wird. “Bild” scheint das zu wissen. Denn obwohl das Springer-Blatt die Blogger offiziell nicht ernst nimmt (”nur ein paar Studenten”), werden Fehler, die in “BILDblog” dokumentiert sind, bei “Bild online” ganz schnell und heimlich korrigiert.
Via: Spreeblick




Oh mein Gott… noch einer (=Baloch), der das ganze System nicht verstanden hat und nur herumschwafelt!